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Eine Frau nutzt das Angebot Alltag Aktiv und fährt Fahrrad

Gehirn in Bewegung – Kognitives Training bei lysosomalen Speicherkrankheiten

Konzentration, Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit, Wahrnehmung – das alles sind wichtige kognitive Fähigkeiten. Die verschiedenen kognitiven Funktionen sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark ausgeprägt. Durch kognitives Training können ganz gezielt die geistige Leistungsfähigkeit, das Gedächtnis, aber auch die Selbstwahrnehmung beeinflusst werden. Das Tolle daran: Diese Fähigkeiten können Sie trainieren! Gemeinsam mit der Coachin Heidrun Link haben wir praktische Übungen zusammengestellt, die Sie gut in den Alltag integrieren und an jedem Ort umsetzen können. Probieren Sie sie einfach aus!

Bitte beachten Sie, dass es sich bei allen Hinweisen und Videos zum Thema „Mentale Gesundheit“ nicht um eine auf individuelle, krankheitsspezifische Bedürfnisse angepasste Beratung oder Behandlung handelt. Die Hinweise und Übungen ersetzen keinesfalls den ärztlichen Rat. Wenn Sie Beschwerden haben, wenden Sie sich bitte an Ihren/Ihre Ärzt*in.

Im Alltag ergeben sich immer wieder Momente, die uns sehr fordern: Gegen Nachmittag sitzt man beispielsweise wie erstarrt vor dem Bildschirm und hat das Gefühl, die Wörter nicht mehr zu erkennen. Alles fließt vorbei, ohne dass man es richtig wahrnehmen kann. Die Konzentration sinkt und man verzettelt sich.


1. Heute gebe ich der Königin frei

In solch einem Moment des Stresses und der Überforderung kommt die Amygdala ins Spiel.

Aufgabe der Amygdala ist es, Situationen zu analysieren und im Notfall lebenswichtige Reaktionen einzuleiten. Sie tritt paarweise auf, das heißt einmal in unserer linken Gehirnhälfte und einmal in unserer rechten Gehirnhälfte.

Mithilfe von Bewegung und kognitiven Übungen können Sie sie entlasten. Probieren Sie es aus und tanken Sie neue Energie, indem Sie Ihrer heimlichen Königin, der Amygdala, freigeben.


2. Heute lasse ich mein Seepferdchen schwimmen

Hippocampus ist unsere Gedächtniszentrale und tritt, wie auch die Amygdala, pro Gehirnhälfte einmal auf. Er ist die Schnittstelle zwischen Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis und hat die Form eines Seepferdchens (altgriechisch: Hippocampus).

Die Gedächtniszentrale steht in ständigem Streit mit der Angstzentrale und legt sie regelmäßig lahm – das ist der Moment, indem Ihnen der Stress zu viel wird.

Mit den in den Videos vorgestellten Bewegungsübungen kann Ihre Gedächtniszentrale wieder aktiviert und gestärkt werden. Leicht im Alltag anwendbare Konzentrationsübungen trainieren Ihre Gehirnfitness und helfen Ihnen, sich wieder besser fokussieren zu können.

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3. Heute benutze ich meine nicht dominante Seite

Wussten Sie, dass jeder Mensch ein dominantes Auge, ein dominantes Ohr, eine dominante Hand, einen dominanten Fuß und auch eine dominante Gehirnhälfte hat?

Unter Dominanz versteht man in der Biologie, dass der eine Bereich gegenüber dem anderen Bereich einen höheren Status hat. Der Bereich mit dem niedrigeren Status reagiert schlechter auf Stimuli.

Finden Sie mit einem einfachen Test heraus, welches Ihre dominante Seite ist, entwickeln Sie ein Bewusstsein für Ihre starke und nicht so starke Seite und erfahren Sie, wie Sie Ihre nicht-dominante Seite aktivieren können.

Durch zielgerichtetes Training können Sie Ihre kognitiven Leistungen steigern. Und nicht nur diese: Durch die Verknüpfung mit körperlicher Bewegung (Koordination) schaffen Sie ein ganzheitliches Training für Kopf und Körper.


4. Heute bin ich mein eigener Schiedsrichter - Ein Perspektivenwechsel

Stehen Sie gerade (oder standen Sie kürzlich) vor einer schwierigen Situation? Dann gehen Sie doch einmal gedanklich aus dieser schwierigen Situation heraus und versuchen, diese aus der Vogelperspektive zu betrachten. Von oben gesehen gibt es immer mehr Lösungswege als von unten, wo Sie nur sehen, was Sie direkt vor Ihren Augen haben.

Übungen für die Konzentration können Ihnen dabei helfen, Stressblockaden zu überwinden.


5. Heute bin ich mein eigener Straßenbauer - Vom Trampelpfad zur Datenautobahn

Seit wir um die Neurogenese (die Bildung neuer Nervenzellen) wissen, wissen wir auch, dass es nahezu immer möglich ist, als sein eigener Straßenbauer für eine breite und gut vernetzte Datenautobahn im Gehirn zu sorgen.

Denn: Ihr Gehirn können Sie mit Bewegungen in Kombination mit kognitivem Training schulen und leistungsfähiger machen.


6. Heute mache ich eins nach dem anderen - Ablenkung und ihre Folgen

Oft versuchen wir viele Dinge parallel zu machen, obwohl wir aus der Forschung mitt­lerweile wissen, dass das Gehirn nicht multitaskingfähig ist. Die Lösung für das Problem heißt: Ablenkung vermeiden – und Aufmerksamkeit bündeln.

Warum und wie das funktioniert, erfahren Sie in den Videos.


7. Konzentrations- und Bewegungsübungen im Sitzen: Trainiere deine Gehirnfitness

Im Sitzen ist alles leichter – verbessere deine mentale Fähigkeit und Konzentration mit diesen leichten Übungen. Gehirnfitness hilft beim Stressabbau und deiner inneren Ausgeglichenheit.


Gehirn in Bewegung

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Header-Foto: istockphoto.com/de/foto/glücklich-lächelnde-frau-fährt-ein-fahrrad-auf-der-landstraße-unter-den-gm1204499397-346610287

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