Zum Inhalt springen

Unklare Splenomegalie und/oder Thrombozytopenie und / oder Oberbauchschmerzen / Oberbauchbeschwerden und/oder Knochenschmerzen?

Wenn Ihr Patient an einem oder mehreren dieser Symptome leidet, könnte ein Morbus Gaucher die Ursache sein

Eine Splenomegalie, Thrombopenie sowie Schmerzen / Beschwerden im Oberbauch können – besonders in Kombination, aber auch einzeln – auf eine Gaucher Erkrankung hinweisen1. Wenn häufigere Ursachen für die genannten Symptome ausgeschlossen wurden, sollte auch diese seltene Stoffwechselkrankheit differentialdiagnostisch in Erwägung gezogen werden. Die Diagnose ist mittels eines unkomplizierten und für Ärzte kostenfreien Trockenblut-Tests einfach zu sichern bzw. auszuschließen. Eine spezifische Behandlung ist möglich.

Verdacht auf Morbus Gaucher? Jetzt Klarheit verschaffen:

Welches Symptom steht bei Ihrem Patienten im Vordergrund?

Oberbauchschmerzen/-beschwerden

Oberbauchschmerzen/Oberbauchbeschwerden: Beschwerden im Oberbauch können vielfältige Gründe haben. Dazu zählt auch eine Vergrößerung der inneren Organe Milz und/oder Leber.

Leitsymptom für Morbus Gaucher: In diesem Fall sollte eine Hepatosplenomegalie auch an die seltene lysosomale Speicherkrankheit Morbus Gaucher denken lassen1,2.

Häufige weitere Gaucher-Symptome: Bei Gaucher-Patienten treten die Organomegalien oft zusammen mit einer Thrombozytopenie auf. Auch eine meist eher leichte Anämie und/oder Knochenschmerzen können vorkommen. Viele Patienten klagen über Abgeschlagenheit1,2,3.

Im folgenden Video stellen Experten die unterschiedlichen Symptome vor und erläutern sie an einem konkreten Fallbeispiel.

Mit welcher Symptomatik stellt sich ein Patient vor?

Gastroenterologen spielen eine wichtige Rolle bei der Diagnose: Weil Patienten mit Spleno- und/oder Hepatomegalie häufig zum Gastroenterologen überwiesen werden, können und sollten diese Fachärzte bei der Diagnose des Morbus Gaucher eine Schlüsselrolle spielen.

Warum der Gastroenterologe bei der Diagnosefindung eine besonders große Rolle spielt und auf welche Symptomkombinationen er achten sollte, erfahren Sie im Video.

Welche Ärzte sollten besonders auf Morbus Gaucher achten?

Oberbauchschmerzen – könnte es Morbus Gaucher sein?

Eine mögliche Ursache von Beschwerden im oberen Bauch kann eine Spleno- und/oder Hepatomegalie sein – die wiederum Symptom einer ganzen Reihe von Erkrankungen sein können. Dazu gehört auch die seltene Stoffwechselerkrankung Morbus Gaucher. Wenn die gängigen Ursachen für eine Vergrößerung dieser inneren Organe ausgeschlossen wurden, sollten Ärzte auch an die seltene Stoffwechselkrankheit Morbus Gaucher denken.

Hepatosplenomegalie bei Morbus Gaucher – was ist wichtig?

Die überwiegende Mehrheit aller Gaucher-Patienten (85%) weist eine vergrößerte Milz auf, bei 63% ist die Leber vergrößert. Im Durchschnitt beträgt das Volumen der Milz zum Zeitpunkt der Diagnose etwa das 15-fache des Normalen2,5; bei 77% der Patienten beträgt das Lebervolumen mindestens das 1,25-fache, bei 17% ist es größer als das 2,5-fache des Normalen. Diese Organomegalien sollten daher differentialdiagnostisch auch an Morbus Gaucher denken lassen.

Patienten mit Spleno- und/oder Hepatomegalie – Morbus Gaucher häufiger als gedacht

In der Allgemeinbevölkerung ist die Gaucher-Erkrankung mit einer Häufigkeit von 1:40.000 bis 1:60.000 selten. In einem ausgewählten Patientengut – etwa Patienten mit Spleno- und/oder Hepatomegalie – ist jedoch eine deutliche größere Häufigkeit zu erwarten. So wurde in einer italienischen Untersuchung bei Patienten mit Splenomegalie, bei denen gängige Ursachen bereits ausgeschlossen worden waren, bei 3,6% eine Gaucher-Erkrankung diagnostiziert3.

Welche weiteren Symptome weisen auf eine Gaucher-Erkrankung hin?

Bei mehr als zwei Dritteln aller Gaucher-Patienten ist die Anzahl der Thrombozyten zu niedrig. Darüber hinaus können eine meist eher leichte Anämie (34%) sowie vielfältige Knochenbeteiligungen auftreten. Viele Patienten klagen über Abgeschlagenheit und Müdigkeit2. Patienten mit einem M. Gaucher haben ein deutlich erhöhtes Risiko an Leberkrebs, einem Lymphom, MGUS oder einem Plasmozytom zu erkranken. Auch M. Parkinson ist bei Gaucherpatienten häufiger als in der Allgemeinbevölkerung1,2.

Wie äußert sich die Spleno- und/oder Hepatomegalie bei Morbus Gaucher?

Nicht anders als sonst: Sie kann Oberbauchbeschwerden, einen aufgeblähten Bauch, Völlegefühl, Appetitlosigkeit, Übelkeit oder Druck im Oberbauch verursachen. Eventuelle Bauchschmerzen sind vor allem im linken Oberbauch unter den Rippen lokalisiert, sie können auch bis in den Rücken oder in die Schulter ausstrahlen. Die Funktion der Leber ist in der Regel kaum oder gar nicht beeinträchtigt.

Wie entsteht die Spleno- und/oder Hepatomegalie bei Morbus Gaucher?

Der Gaucher Krankheit liegt ein erblicher Enzymmangel zugrunde. Dieser verursacht eine Anreicherung von Glukozerebrosiden in den Lysosomen der Makrophagen. Als Teil des Monozyten-Makrophagen-Systems finden sich die dadurch aberrant aktivierten Makrophagen („Gaucher-Zellen“) in der Milz, in der Leber und im Knochenmark. Bei den resultierenden Organomegalien spielt auch eine inflammatorische Komponente eine Rolle1,2.

Splenomegalie

Splenomegalie: Eine Milzvergrößerung kann zahlreiche medizinische Gründe haben – Lebererkrankungen und hämatologische Erkrankungen, aber auch Infektionen oder Autoimmunerkrankungen können mögliche Ursachen sein.

Leitsymptom des Morbus Gaucher: Darüber hinaus gehört die vergrößerte Milz auch zu den Leitsymptomen der seltenen lysosomalen Speicherkrankheit Morbus Gaucher1,2,3.

Häufige weitere Gaucher-Symptome: Bei Gaucher Patienten tritt die Splenomegalie oft zusammen mit einer meist moderaten Thrombozytopenie auf. Auch eine Vergrößerung der Leber und/oder eine meist eher leichte Anämie und/oder Knochenschmerzen können vorkommen. Viele Patienten klagen über Abgeschlagenheit oder Müdigkeit1,2,3.

Hämatologen spielen eine wichtige Rolle bei der Diagnose: Weil Patienten mit diesen Beschwerden häufig zum Hämatologen/Onkologen überwiesen werden, können und sollten diese Fachärzte für innere Medizin bei der Diagnose des Morbus Gaucher eine Schlüsselrolle spielen3,4.

Unklare Splenomegalie – könnte es Morbus Gaucher sein?

Routinemäßig denken Hämatologen und Onkologen bei Patienten mit vergrößerter Milz differentialdiagnostisch an Lebererkrankungen, hämatologische Erkrankungen, chronische sowie akute Infektionen und auch an Autoimmunerkrankungen. Doch immer wieder findet sich trotz Abklärung all dieser möglichen Ursachen keine Erklärung für die Splenomegalie. Spätestens dann sollten Ärzte auch an die seltene Stoffwechselerkrankung Morbus Gaucher denken.

Splenomegalie bei Morbus Gaucher – was ist wichtig?

Die überwiegende Mehrheit aller Gaucher Patienten (85%) weist eine Splenomegalie auf. Im Durchschnitt beträgt das Volumen der Milz zum Zeitpunkt der Diagnose etwa das 15-fache des Normalen5. Sie ist daher ein wichtiges Leitsymptom für diese seltene erbliche Stoffwechselerkrankung.

Morbus Gaucher häufiger als gedacht

Viele Ärzte erwarten aufgrund der Seltenheit des Morbus Gaucher (1:40.000 bis 1:60.000 in der Allgemeinbevölkerung) nicht, diese Krankheit jemals zu diagnostizieren. Wahrscheinlich ein Trugschluss: Denn in einem ausgewählten Patientengut – etwa Patienten mit Splenomegalie, bei denen häufige Ursachen bereits ausgeschlossen wurden – liegt die Wahrscheinlichkeit einen Morbus Gaucher zu diagnostizieren im einstelligen Prozentbereich3.

Welche Symptome außer der Splenomegalie weisen auf eine Gaucher-Erkrankung hin?

Bei mehr als zwei Dritteln aller Gaucher-Patienten sind die Thrombozyten zu niedrig. Darüber hinaus können eine Hepatomegalie (63% der Patienten), eine meist eher leichte Anämie (34%) sowie vielfältige Knochenbeteiligungen auftreten. Viele Patienten klagen über Abgeschlagenheit und Müdigkeit2. Patienten mit einem unbehandelten M. Gaucher haben ein deutlich erhöhtes Risiko an Leberkrebs, einem Lymphom, MGUS oder einem Plasmozytom zu erkranken. Auch M. Parkinson ist bei Gaucherpatienten häufiger als in der Allgemeinbevölkerung1,2.

Wie entsteht die Splenomegalie bei Morbus Gaucher?

Der Gaucher Krankheit liegt ein erblicher Enzymmangel zugrunde. Dieser verursacht eine Anreicherung von Glukozerebrosiden in den Lysosomen der Makrophagen. Als Teil des Monozyten-Makrophagen-Systems finden sich die dadurch aberrant aktivierten Makrophagen („Gaucher-Zellen“) in der Milz sowie in der Leber und im Knochenmark. Bei der resultierenden Organomegalie von Leber und Milz spielt auch eine inflammatorische Komponente eine Rolle1,2.

Wie äußert sich die Splenomegalie bei Morbus Gaucher?

Nicht anders als sonst: Sie kann Oberbauchschmerzen/Oberbauchbeschwerden, einen aufgeblähten Bauch, Völlegefühl, Appetitlosigkeit, Übelkeit oder Druck im Oberbauch verursachen. Eventuelle Bauchschmerzen sind vor allem im linken Oberbauch unter den Rippen lokalisiert, sie können auch bis in den Rücken oder in die Schulter ausstrahlen.

Was sind die Folgen der Splenomegalie?

Das vergrößerte Organ kann einerseits zu den genannten Beschwerden führen. Andererseits kann die Splenomegalie zu einer Thrombopenie sowie einer Anämie beitragen, die sich in einer Blutungsneigung bzw. Abgeschlagenheit äußern können. Zudem steigt die Gefahr einer lebensbedrohlichen Milzruptur oder auch von Milzinfarkten.

Thrombozytopenie

Thrombozytopenie: Als Ursache von niedrigen Thrombozyten-Werten kommen Umsatzstörungen (z.B. vermehrter Verbrauch bei ITP (Immunthrombozytopenie)), Bildungsstörungen (z.B. verminderte Thrombopoese bei malignen hämatologischen Erkrankungen) oder auch Verteilungsstörungen (z.B. Thrombozytenpooling bei Splenomegalie) infrage.

Leitsymptom für Morbus Gaucher: Niedrige Thrombozyten sind auch ein Leitsymptom der seltenen lysosomalen Speicherkrankheit Morbus Gaucher1,2,3.

Häufige weitere Gaucher-Symptome: Bei Gaucher-Patienten tritt die meist moderate Thrombozytopenie sehr häufig zusammen mit einer Splenomegalie auf. Auch eine Vergrößerung der Leber und/oder eine meist eher leichte Anämie und/oder Knochenschmerzen können vorkommen. Viele Gaucher-Patienten klagen über Abgeschlagenheit und Müdigkeit1,2,3.

Hämatologen spielen eine wichtige Rolle bei der Diagnose: Weil Patienten mit diesen Beschwerden häufig zum Hämatologen/Onkologen überwiesen werden, können und sollten diese Fachärzte für innere Medizin bei der Diagnose des Morbus Gaucher eine Schlüsselrolle spielen3,4.

Unklare Thrombopenie – könnte es Morbus Gaucher sein?

Der erste Schritt bei einer neu festgestellten Thrombozytopenie ist immer, eine Pseudo-Thrombozytopenie auszuschließen. Zu den häufigen Ursachen für eine echte Thrombopenie gehören die Immunthrombopenie (ITP) und die medikamenteninduzierte Thrombopenie.

Doch immer wieder findet sich nach Abklärung der gängigen Ursachen keine Erklärung dafür, dass der Patient zu wenig Thrombozyten aufweist. Dann sollten Ärzte auch an die seltene Stoffwechselerkrankung Morbus Gaucher denken.

Thrombopenie bei Morbus Gaucher – was ist wichtig?

Die Mehrheit aller Gaucher-Patienten (68%) weist eine Thrombozytopenie auf. Meist ist sie eher moderat ausgeprägt2.

Welche weiteren Symptome weisen auf eine Gaucher-Erkrankung hin?

Bei mehr als acht von zehn Gaucher-Patienten ist die Milz vergrößert – häufig erheblich. Darüber hinaus können eine Hepatomegalie (63% der Patienten), eine meist eher leichte Anämie (34%) sowie vielfältige Knochenbeteiligungen auftreten. Viele Betroffenen klagen über Abgeschlagenheit und Müdigkeit2. Patienten mit einem M. Gaucher haben ein deutlich erhöhtes Risiko an Leberkrebs, einem Lymphom, MGUS oder einem Plasmozytom zu erkranken. Auch M. Parkinson ist bei Gaucherpatienten häufiger als in der Allgemeinbevölkerung1,2.

Wie entsteht die Thrombopenie bei Morbus Gaucher?

Der Gaucher Krankheit liegt ein erblicher Enzymmangel zugrunde. Dieser verursacht eine Anreicherung von Glukozerebrosiden in den Lysosomen der Makrophagen. Als Teil des Monozyten-Makrophagen-Systems finden sich die dadurch aberrant aktivierten Makrophagen („Gaucher-Zellen“) vor allem in der Milz, in der Leber und im Knochenmark. Es resultiert unter anderem eine Splenomegalie. Dadurch wird ein erhöhter Anteil der Thrombozyten in der Milz gepoolt. Außerdem trägt vermutlich die Knochenmarkinfiltration dazu bei, dass nicht ausreichend Blutplättchen gebildet werden. Bei Morbus Gaucher kann es auch zu einer Störung der Blutbildung generell kommen (Panzytopenie)1,2.

Was sind die Folgen der Thrombopenie?

Welche Folgen der Bildungsstörungen auftreten können, hängt von der Schwere der Thrombozytopenie und damit vom Ausmaß der Gerinnungsstörung ab. Anzeichen für eine Blutungsneigung – und damit auch für einen Gaucher – können häufiges Nasenbluten sowie Zahnfleischbluten, Neigung zu blauen Flecken, punktförmige Einblutungen unter der Haut (Petechien) sowie bei Frauen eine verstärkte Periode sein.

Morbus Gaucher: Typische Symptome

Patienten mit Morbus Gaucher weisen neben den viszeralen Symptomen (Spleno- und Hepatomegalie) und hämotologischen Symptomen (Thrombozytopenie, Anämie) auch skelettale Veränderungen auf. Letztere lassen sich mittels Bildgebung bei 4 von 5 Betroffenen nachweisen. Über Knochenschmerzen berichtet ein gutes Drittel aller Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose. 7% der Patienten klagen über sogenannte Knochenkrisen (schwerste Knochenschmerzen über mehrere Tage, oft mit Fieber und Entzündungszeichen; für die Narkotika zur Schmerzlinderung benötigt werden). Der Krankheitsverlauf ist sehr variabel – bei individuellen Patienten können die einzelnen Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt sein. In der Regel hat die Knochenbeteiligung den größten negativen Einfluss auf die Lebensqualität von Gaucher Patienten1,2,6.

Auch bedingt durch die Vielfältigkeit der Symptome können viele Jahre vergehen, bis Patienten eine korrekte Diagnose erhalten. Welche möglichen Fehldiagnosen es gibt und welche Folgen diese für den weiteren Krankheitsverlauf haben können, zeigen Experten im Video auf.

Was sind häufige Fehldiagnosen und welche Folgen kann das haben?

Diagnose

Die größte Herausforderung bei der Diagnose des Morbus Gaucher besteht darin, überhaupt an ihn zu denken. Die Sicherung (oder Ausschluss) der Diagnose ist einfach und erfolgt über den Nachweis der verminderten Enzymaktivität in einem Bluttest1,2.

Vorgehen bei Verdacht auf Morbus Gaucher

Klassischerweise werden zunächst die häufigeren Ursachen für die typischen Gaucher-Symptome – Splenomegalie und/oder Thrombozytopenie und/oder Oberbauchschmerzen – abgeklärt. Spätestens wenn sich dadurch keine Erklärung für die Beschwerden ergibt, ist es Zeit, auch auf Morbus Gaucher zu testen. Mittlerweile ist dafür ein einfach in die Praxisroutine integrierbarer Trockenbluttest verfügbar.

Manche Ärzte gehen deshalb dazu über, die Abklärung hinsichtlich Morbus Gaucher bereits früh im Verlauf der Diagnostik durchzuführen. Wichtig zu wissen: Eine Knochenmarksuntersuchung ist nicht selten mit einem falsch negativen Befund bzgl. M. Gaucher behaftet. Daher sollte zumindest parallel eine entsprechende Trockenbluttestung erfolgen.

Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, da die Krankheit unbehandelt progredient verläuft. Bei einem positiven Testergebnis empfiehlt es sich, Kontakt zu einem spezialisierten Gaucher-Zentrum aufzunehmen. Heute sind spezifisch wirksame Medikamente für die Therapie verfügbar.

Verdacht auf Morbus Gaucher? Jetzt Klarheit verschaffen:

1 Linari S, Castaman G. Clin Cases Miner Bone Metab (2015); 12: 157-164
2 Rosenbloom BE, Weinreb NJ. Crit Rev Oncog 2013; 18: 163-175
3 Motta I et al. J Haematol 2016; 96: 352-359
4 Mistry PK et al. Am J Hematol 2007; 82: 697-701
5 Charrow J. et al. Arch Intern Med 2000; 160: 2835-2843
6 Goker Alpan O et al. Mol Genet Metab 2011; 104: 438-447

Zurück zum Seitenanfang