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Seiteninhalthalt

Sie haben die Möglichkeit, Servicematerialien/Checklisten zum Thema Krankheitsbewältigung bei Genzyme zu bestellen. Gerne melden Sie sich bei Polina Wünsche unter der Durchwahl 06102 3674-762, per E-Mail: polina.wuensche@remove-this.genzyme.com oder bestellen Sie diese direkt im Webportal www.lysosolutions.de

Hilfe annehmen heißt, sich selbst helfen

Psychosoziale Begleitung kann ein wichtiger Baustein in der Krankheitsbewältigung sein. Sie motiviert und stärkt Patienten und ihre Angehörigen im Umgang mit einer seltenen Krankheit.

„Ich schaff das schon, außerdem habe ich ja noch meine Familie, meine/n Partner/in, meine Kinder, meine Nachbarn und meine Freunde. Wozu also Außenstehende einbeziehen? Personen, die mich nicht kennen und keine Ahnung haben, wie es mir geht. Was soll das bringen?“ Diese Frage stellen sich viele Menschen und bekommen von mir immer wieder die eine Antwort: Entlastung und Unterstützung.
Zunächst einmal geht es um die Entlastung für den chronischen Patienten selbst, für ihn soll es möglich sein, ohne  Rücksicht auf Angehörige und deren Belas­tungs­grenzen von seinen Beschwerden, Sorgen, Ängsten oder Ärgernissen erzählen zu können.

Unterstützung für den chronischen Patienten bedeutet dabei auch, ihm zu helfen zu akzeptieren, was sich nicht ändern lässt. Der Patient sollte Ermutigung und Anstoß bekommen, die Dinge zu erkennen und anzupacken, die sich sehr wohl ändern lassen. Daneben ist auch die Entlastung für die Familie und das nahe Umfeld eines chronisch kranken Menschen wichtig. Denn diese wissen, dass sich der Patient nun aktiv um Unterstützung kümmert und sie als Angehörige nicht alleine die Verantwortung
tragen müssen. Die Unterstützung für die Angehörigen ist deswegen so bedeutend, da sie selbst an ihre Grenzen kommen können, ihre womöglich widersprüchlichen Gefühle dem Patienten gegenüber aushalten und ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse zurückstellen müssen. Was, wenn sie selbst nicht mehr können?

Verantwortung übernehmen und aktive Mitarbeit

Hilfe annehmen bedeutet für viele Menschen, sich einzugestehen, dass man versagt hat und es alleine „nicht mehr schafft“. Für viele Menschen passt es nicht zu ihrem Selbstbild, mit etwas nicht mehr alleine fertig zu werden. Dieser Anspruch an uns selbst kann uns auf Hilfe verzichten lassen. Ebenso die Sorge, was die anderen wohl von uns halten und denken werden, wenn wir Hilfe von außen annehmen.

Aber sehen Sie es doch einmal so: Hilfe annehmen bedeutet, Verantwortung für sich selbst zu tragen und mutig zu sein. Was soll sich ändern? Worauf habe ich Einfluss und was sind meine nächsten Ziele? Es bedeutet, sich der aktuellen Lebenssituation zu stellen und selbst aktiv die Bewältigung als Herausforderung annehmen.

Warum Ratgeber und Ratschläge manchmal so wenig helfen …

Wären wir nicht alle unterschiedliche Persönlichkeiten, mit unterschiedlicher Herkunft, Lebensumständen und Fähig- und Fertigkeiten, würden pauschale Ratschläge vielleicht funktionieren. Wir sind aber Individuen. Und wenn Probleme sich auch in gewisse Schubladen einordnen lassen, kann der Weg zu ihrer Lösung eben auch häufig ein ganz persönlicher, individueller sein. Psychosoziale Begleitung kann eine Möglichkeit sein, sich fachkundige Hilfe zu holen und Unterstützung zu erfahren, sowohl für den Patienten als auch für die Angehörigen.

Information:

Die Checklisten „Krankheitsbewältigung“, „Auslandsaufenthalt“, „Ratgeber Angehörige“ und „Ratgeber Gespräche beginnen“ sind mit dem  LysoSolutions®-Login sichtbar.

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